Meerwassaquarien für Einsteiger

Ein anspruchsvolles Hobby

 

Der Weg zum eigenen Meerwassaquarium ist nicht so schwer, wie es anfangs scheint, aber man sollte von vornherein bedenken, dass es ein zeitaufwendiges Hobby ist, das sowohl Wissen wie Begeisterung mit sich bringen muß.
Dafür wird man dann auch sehr belohnt; denn ein solches ist nicht nur ein weiterer Einrichtungsgegenstand für die Wohnung oder das Haus, sondern kann sich zudem zu einem der schönsten Hobbys der Welt entwickeln.

Als erstes gilt es sich umfassend zu informieren um ein Meerwasseraquarium perfekt einzurichten, damit ein gelungener Start in die Salzwasseraquaristik nichts im Wege steht. Welche Fische würden passen, welches Becken wäre richtig und was wird an Technik und Zubehör benötigt, wie z.B. Beleuchtung, Eiweißabschäumer, Strömungspumpen und Filtersysteme. Antworten zu all dessen finden Sie in diesem Artikel.

Das Wasser spielt eine große Rolle

 

Natürliches Meerwasser wäre eine optimale Lösung, welches von Zoos und öffentliche Großaquarien verwendet wird, wenn es denn sauber genug ist. Das Wasser kann aber auch alternativ hergestellt werden. Für aquaristische Zwecke wird Seewasser meist aufbereitet, indem man Leitungswasser durch Umkehrosmose reinigt und mit Meersalzmischungen versetzt.
Filter für die Wasseraufbereitung, wie sie in der Süßwasseraquaristik eingesetzt werden, haben sich leider nicht bewährt.

 

Die bunte Welt der Riffe

 

Das Korallenriffaquarium ist heute die bei Privatleuten meistverbreitete Meerwasseraquarienart. Fortschritte im Verständnis des Ökosystems eines Korallenriff und die technischen Fortschritte ermöglichen es heute, sich einen winzigen Ausschnitt aus der bunten Welt der Riffe nach Hause zu holen.
Fische, wirbellose Tiere und die notwendige Technik werden über Fachhändler vertrieben. Meistens übernehmen ein Eiweißabschäumer und lebende Steine die Filterfunktion. Alle Riffaquarien brauchen eine starke Beleuchtung, da die meisten der üblicherweise gepflegten Korallen in Symbiose mit einzelligen Algen, den Zooxanthellen, leben. Diese erzeugen durch Photosynthese aus Kohlendioxid und Wasser Sauerstoff und organische Verbindungen, die der Ernährung der Korallen dienen. Außerdem ist eine starke Wasserbewegung nötig, für die verschiedenste Förder- und Strömungspumpen eingesetzt werden.
Das Aquarienwasser sollte dabei mindestens zehn mal in der Stunde komplett umgewälzt werden. In Korallenriffaquarien sollte eine dauernde Temperatur von 24 bis 28 °C herrschen.

 

Bunte Fische werden bevorzugt

 

Fast alle gehandelten Fische sind Wildfänge, die in Korallenriffen gefangen wurden. Besonders beliebt ist der Gelbe Segelflossendoktor. Sie sollen als Pflanzenfresser die Algen kurz halten, die bei übermäßigem Wachstum Korallen überwuchern können. Zwergkaiserfische, Schleimfische und algenfressende Wirbellose wie einige Einsiedlerkrebse und Schnecken können in kleineren Aquarien die Algen kurz halten. Anemonenfische gehören zu den Riffbarschen und werden ebenfalls häufig gehalten, da sie ein interessantes Verhalten zeigen. In reinen Fischaquarien können auch Falterfische, Drückerfische oder Feilenfische, die sich oft an Wirbellosen vergreifen, gehalten werden.

Wenn Sie nun vor Ihrem Meerwasseraquarium stolz Ihre Korallenfische, wie z.B. die Riffbarsche, die Grundeln, die Lippfische betrachten, dann können Sie zur zusätzlichen Entspannung eine Ihrer Elektronischen Zigaretten genießen, denn dadurch fällt zusätzlich jegliche Anspannung von Ihnen ab. Das Bild vom letzten Urlaub in der Karibik taucht dann schnell vor Ihren Augen auf, denn das Wunder vor Ihnen erinnert zu sehr an vergangene schöne Schnorchelstunden in Korallengebieten.