Ein Aquarium mit Fischen halten – wie es richtig geht

Grundregeln für Einsteiger
Ein Aquarium richtig zu pflegen ist kein Kinderspiel, denn schließlich sind die gehaltenen Fische Lebewesen und können sensibel auf jede Störung ihrer Umgebung reagieren. Dementsprechend können die Tiere bei nachlässiger oder falscher Haltung schnell verenden. Mit der richtigen Pflege und Sorgfalt für das eigene Aquarium können sich Aquarianer dagegen jahrelang an ihren schönen Tieren erfreuen.

Schritt 1: Das richtige Aquarium auswählen
Richtwerte für ein Aquarium werden in den verschiedenen Ratgebern, Foren, Büchern und Tierhandlungen auf verschiedene Art und Weise angegeben. Die besten Herangehensweise ist dabei die Größe der Fische als Richtwert zu nehmen. Als Faustregel gilt dabei, dass pro Zentimeter Körpergröße des ausgewachsenen Fisches ein Liter Wasser verwendet werden sollte.

Verallgemeinert könnte man auch sagen: Je größer die Fische, desto mehr Wasser wird benötigt.

Ein anderer verlässlicher Richtwert für Anfänger ist die Auswahl des Aquariums nach seiner physischen Größe. Planet Wissen empfiehlt beispielsweise ein Aquarium mit einer Mindestgröße von 100 Litern. Von kleineren Aquarien wie dem beliebten 50-Liter-Becken wird wegen des großen Aufwandes und der schlechten Verträglichkeit für die meisten Fischarten abgeraten.

Auch die Positionierung des Aquariums ist ein entscheidender Faktor, da beispielsweise eine zu große Lichteinstrahlung den Algenwuchs fördert. Je größer das Aquarium, desto schwieriger kann es auch werden, einen stabilen Untergrund auszuwählen. Diesen können Sie zum Beispiel bei Furniturebox.de finden, das eine große Auswahl an günstigen Möbeln zu günstigen Preisen und mit großzügigen Rabatten anbietet.Ein Aquarium mit Fischen halten – wie es richtig geht 1

Schritt 2: Einrichtung des Aquariums
Das Wichtigste bei der Einrichtung eines Aquariums ist nicht die Dekoration. Obwohl es nicht so klingen mag, kann dies für die Fische einen fundamentalen Unterschied machen.

Die Optik des Aquariums kann jeder Besitzer, abgesehen von wenigen Ausnahmen, selbst wählen. Zu beachten ist lediglich, dass das Aquarium nicht zu voll wird und den Fischen genug Platz bleibt.

Von entscheidender Bedeutung sind die Auswahl des Untergrundes sowie der Pflanzen und Verstecke für die Fische. Da diese je nach Art unterschiedliche Bedürfnisse haben, sollten Sie sich in der Tierhandlung individuell zu Ihrer Fischart informieren.

Als Untergrund eignet sich in der Regel sauberer Sand und Kies, während insbesondere Amazonaspfalzen für den nötigen Sauerstoff im Wasser sorgen. Wurzeln, Pfalzen sowie kleine Steinbrocken dienen den Fischen als ideale Verstecke.

Damit im Aquarium die idealen Bedingungen entstehen können, wird empfohlen, das Wasser mehrere Tage vorher einzufüllen. Bei Meerwasserbecken sogar drei Monate vorher.

Schritt 3: Die Technik
Zur Grundausstattung gehören die richtige Beleuchtung und ein Filter. Da hier besonders von Anfängern viel falsch gemacht werden kann und den Fischen beispielsweise zu kalt oder zu warm werden kann, empfiehlt sich der Kauf eines Komplettsets, das meist schon kostengünstige automatische Heizstäbe zur Regulierung der Temperatur enthält.

Schritt 4: Futter
Im Handel gibt es die verschiedensten Arten von Futter, abgestimmt auf die jeweilige Fischart. Von Trockenfutter über Lebendfutter bis hin zu gefrorenen Futtertieren ist es in fast jeder Art erhältlich. Lebende Futtertiere wie Wasserflöhe oder Salzkrebse können sogar selbst gezüchtet werden.

Schritt 5: Pflege
Gerade am Anfang sollte des Öfteren der pH-Wert des Wasers überprüft werden. Dieser steigt vor allem durch übermäßigen Algenwuchs. Er sollte einen Wert von 7 nicht über- oder unterschreiten.

Algen sollten alle zwei Wochen mit einem speziellen Scheibenwischer entfernt werden. Zudem sollte das Wasser dann zu zwei Dritteln ausgetauscht werden.